DGF - Druckgefäßförderung

Das Anfahren der Förderanlage erfolgt automatisch bei Betrieb der Entstaubungsanlage bzw. durch Anforderung des Empfangssilos. Das Fördergut gelangt über ein Förderaggregat (Rohrförderschnecke, Zellenradschleuse o.ä.) in das Druckgefäß. Ein eingebauter Füllstandsmelder schaltet bei maximalem Füllstand das Förderaggregat ab. Nach einer Verzögerungszeit verschließen ein Kegelventil oder eine Klappe die Befüllöffnung. Über zwei Druckluftanschlüsse mit vorgeschalteten Magnetventilen wird das Gefäß unter Druck gesetzt. Der Fördervorgang beginnt unmittelbar nach Einströmen der Druckluft. Nach einer Verzögerungszeit aktiviert sich der Druckschalter, der den Fördervorgang bei abfallendem Druck beendet. Die beiden Magnetventile für die Druckluft werden geschlossen. Nach einer weiteren Verzögerungszeit, die nach der jeweiligen Förderstrecke eingestellt wird, öffnen sich das pneumatische Kegelventil oder die pneumatische Klappe. Der Restdruck muss einer Filteranlage zugeführt werden. Über einen Endlagenschalter am Zylinder wird das Förderaggregat eingeschaltet und ein neuer Befüllvorgang beginnt. Der Förderweg beträgt bis zu 150 m, mit Injektordüsen auch länger.

Da das Verhältnis Druck/Rauminhalt bei den Druckgefäßen immer unter 200 bar/l liegt, ist eine wiederkehrende Prüfung durch die Überwachungsbehörden (z.B. TÜV) nicht erforderlich.

Vorteile auf einem Blick:

  • Durchgehende Automatisierung des Staubtransports
  • Geringe Wartungskosten
  • Einfacher, Platz sparender Aufbau
  • Staubfreier Fördervorgang
  • Förderung auch an schwer zugängliche Plätze

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HELLMICH | Druckgefäßförderung, Rohrleitungen, Apparatebau